Eure Geschichten

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Der künftige Verkaufspreis gehört im Vorfeld der Baudichteerhöhung mittels Vertrag geregelt, Vorkaufsrecht hat die Gemeinde!

Name: Walter
Ort: Bezirk Innsbruck-Land

Ich lebe in Zirl. Immer wieder kommt an den Gemeinderat das Ansuchen herangetragen, die Baudichte zu erhöhen, um mehr bauen zu können. Seien wir uns ehrlich: Höher, mehr bringt auch der Gemeindekasse mehr. Aber auch mehr an künftigen Infrastrukturanforderungen, wie z.B. Kinderkrippe, KG, Volksschulplätze, usw. Was wir nie bedachten: Wir sollten und müssen nun mit dem Erhöhungsbeschluss auch Grenzen definieren und vertraglich mit dem Bauwerber absichern. Grenzen bei den Mietpreisen des Objektes, z.B. im Verhältnis zur Mietzinsbeihilfe mit einem Aufschlag (max 20 - 30 %)! Grenzen beim Verkaufspreis je m2 mit einem Vorkaufsrecht seitens der Gemeinde, bzw. einem von der Gemeinde namhaft gemachten gemeinnützigen Wohnbauträger. Warum, um die Explosion bei den Immobilienpreisen zu begrenzen! Der künftige Verkaufspreis gehört im Vorfeld der Baudichteerhöhung mittels Vertrag geregelt, Vorkaufsrecht hat die Gemeinde! Spekulation mit Immobilien wird so drastisch behindert! Was passiert sonst, wenn wir das nicht machen: Mietzinse von 18,-- Euro pro m2 in einem Pema Hochhaus, und die öffentliche Hand unterstützt diesen Betrag mit der mietzinsbeihilfe - eine absolute Unternehmerförderung. Verkaufspreise werden durch Heuschrecken und Spekulanten in nie dagewesene Höhen getrieben - siehe Kitzbuehel, TirolerInnen werden personen zweiter Klasse. Fakt ist: die investierenden Unternehmen machen immer noch Gewinne, nur langsamer.


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